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Indienbesuch Oktober-November 2018

Tanya und ich sind mit großen Erwartungen zu unserem 10-Tage-Besuch nach Indien geflogen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Pabitra und sein unerschütterlicher Chauffeur hatte uns am Raipur Airport abgeholt und auf eine etwa 5 Stunden dauernde, erlebnisreiche Reise durch Reisfelder und Dschungel auf dem Weg nach Dharamgarh mitgenommen. Dort hatte seine Frau Kuni schon mit würzigen und dampfenden Currygerichten gewartet...

Schon am nächsten Tag fing unser Einsatz an mit der Reise in einen anderen Bezirk zu einem Gottesdienst in einem kleinen Dorf mit Lehmhütten. Wieder hat es mich berührt wie sogar alte Leute sich barfuß auf alte Teppiche hinsetzten, um das Evangelium zu hören.

Am Tag danach sind wir zu einem anderen Bezirk zu einem Taufgottesdienst in einer der größten Gemeinde, die zudem auch eine Kindertagesstätte betreut, gefahren. Dort haben Pabitra und ich (bekleidet in einem Leinenstoffkleid) drei junge Leute getauft - wobei sie auch gleich neue christliche Namen (anstatt der alten Hindunamen) bekommen haben. Ein großes Vorrecht!

In den nächsten 3 Tagen haben wir noch insgesamt 6 Gemein-den besucht, mit vielen Gottesdiensten, noch einer Kinder-tagesstätte und noch einer Taufe. Wir wurden einbezogen in ein paar Befreiungen. Außerdem besuchten wir nach einer dreistündigen Fahrt durch den Urwald eine Stammesgemeinde in den Bergen in einer kleinen weiß angestrichenen Kirche. 

Dieser Besuch war ein Höhepunkt - während der leidenschaftlichen Anbetung war Gottes Geist so anwesend in dieser kleinen Gemeinde, die weit entfernt von der Zivilisation und Luxus gelegen ist, doch so reich in Christus ist!

Ein weiterer Höhepunkt war unser Umzug in das Waisenhaus für die letzen 4 Tage und die erste Begegnung mit den Waisen-kindern. Wie frei und fröhlich die Kinder sind, ein lebendiges Zeugnis und eine Bestätigung der guten Arbeit von Pabitra und Kuni. (Tanya hatte nach dieser Begegnung nur geweint). Hier haben wir im Anschluss eine Pastorenkonferenz für die letzten 3 Tage gehalten. Da waren bis zu 44 Pastoren, eine bunte Gruppe, ganz unterschiedlich im Alter, Hintergrund und Ausbildung. Aber eine gewaltige Verbindung in ihrer Liebe zu Gott und die Treue, in der sie in schweren Umständen Gott dienen.
Für uns war das eine unvergessliche Zeit, trotz bestimmter kultureller und hygienischer „Herausforderungen“. Wir wurden umso mehr bestätigt in unserer Zusammenarbeit mit Pabitra. Wir freuen uns über die Gelegenheit, sie zu unterstützen und zu erfahren wie Gottes Licht in Odisha scheint!
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Frans und Tanya mit dem Ältestenteam